Keine rein mündlichen Arbeitsverträge mehr zulässig

> Per 1. April 2006 wurde ein neuer Artikel 330b ins Obligationenrecht aufgenommen, der den Arbeitgeber verpflichtet, bestimmte Elemente des Einzelarbeitsvertrags schriftlich festzuhalten und die Niederschrift dem Arbeitnehmer auszuhändigen. Schriftlich festgehalten werden müssen etwa die Funktion des Arbeitnehmers, der Lohn und allfällige Lohnzuschläge sowie die wöchentliche Arbeitszeit.

Damit ist die Zeit vorbei, in welcher Arbeitsverträge auch auf rein mündlichen Abmachungen beruhen konnten, welche nicht schriftlich festgehalten wurden.

Zweck der neuen gesetzlichen Regelung ist es, Missbräuche bei den Arbeitsbedingungen im Zusammenhang mit der Ausdehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens auf die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten zu bekämpfen.

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