Handlungsbedarf aufgrund der Volksinitiative zur Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer

Die eidgenössische Volksinitiative „Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV“ sieht teilweise eine Rückwirkung auf den 1. Januar 2012 vor: Erbvorbezüge und Schenkungen nach diesem Datum werden im Todesfall zum steuerpflichtigen Nachlass gerechnet. Somit könnten - bei Annahme der Initiative - steuerfreie Erbvorbezüge und Schenkungen nur noch in diesem Jahr getätigt werden.

Die Volksinitiative sieht eine Nachlassbesteuerung von einheitlich 20% aller Nachlässe von Erblasser mit letztem Wohnsitz in der Schweiz vor. Schenkungen (und damit auch Erbvorbezüge) sind ebenfalls zum gleichen Satz zu versteuern. Ausgenommen sind Teile des Nachlasses und Schenkungen, die an Ehegatten oder steuerbefreite Stiftungen gehen sowie ein einmaliger Freibetrag von 2 Millionen Franken pro Nachlass.

Gerne kläre ich zusammen mit Ihnen ab, ob Handlungsbedarf besteht bzw. ob noch in diesem Jahr Erbvorbezüge und Schenkungen vorgenommen werden sollten.

Wann die Volksabstimmung stattfinden wird, ist noch nicht bekannt. Die Sammelfrist läuft noch bis zum 16. Februar 2013.

Anwaltskanzlei Schwarz • Tel. 044 200 6070 • www.anwaltskanzlei-schwarz.chE-Mail